auf der Fraueninsel im Sommer 2011 Foto: OrgelDiehl
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Für alle die ein passendes Geschenk für musikalische Kinder suchen, hier eine kleine Empfehlung.
Denn es kann nicht früh genug damit begonnen werden, die Orgelbau und Orgelmusik Interessierten zu unterstützen und zu fördern. Ohne den orgel-begeisterten Menschen läuft nichts, kommen keine Spenden für Orgelprojekte. Arbeiten wir alle an der Zukunft !
Die Kölner Illustratorin Ksenia Bönig hat in Zusammenarbeit mit dem BDO "Das grosse Buch der Orgel" auf den Weg gebracht. Es handelt sich bei dieser Veröffentlichung nicht um ein reines Kinderbuch, nein Jugendliche und Erwachsene bekommen ebenso einen Einblick in die Welt der Königin der Instrumente.
Abbildungen mit freundlicher Genehmigung von OBM Frank Weimbs, Mitglied des Vorstandes des BDO (Bund Deutscher Orgelbaumeister)
Und wer nun neugierig geworden ist, wähle ganz einfach diese Telefonnummer +49(0) 24 82 / 91 10 94 und bestelle dieses gelungene "Einstiegswerk". Für den Beschenkten vielleicht die Grundlage für eine tiefergehende Beschäftigung mit der Orgel
Organist Winni Brillig nimmt Jung und Alt mit auf eine Reise durch die Welt der Orgel.
Am Rande eines dienstlichen Termins machte ich einen Abstecher zur Baustelle der neuen Domorgel in Speyer.
War ich bis dahin sehr skeptisch der Prospektgestaltung gegenüber, so war der erste optische Eindruck doch positiv. Und dieser gute Eindruck ist weiter wachsend. Es zeigt sich einmal mehr, dass noch so gute Computerzeichnungen, Fotomontagen u.ä. eine hinkende Angelegenheit sind.
Etwa drei Wochen vor der Orgelweihe.
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Anfang August verbrachte ich einige Tage in der Gegend von Nussdorf am Inn. In der Wallfahrtskirche Kirchwald befindet sich das Instrument von Josef Hackl, Orgelbauer in Rosenheim, das 1907 erbaut wurde. Nach Auskunft von Orgelbaumeister Alois Linder, er betreut die Orgel seit Jahren, ist das Kirchwalder Instrument die einzig vollständig erhaltene Hackl-Orgel.
Ein Abstecher führte mich in das benachbarte österreichische Kufstein. Aber nicht nur die Heldenorgel war mein Ziel.
Orgel der Pfarrkirche St. Vitus in Kufstein
Zu den Seiten der Erbauerwerkstatt klicken Sie auf das Orgelbild.
Die Orgel der Pfarrkirche St. Vitus in Kufstein wurde im Jahre 1976 durch die Werkstatt Johann Pirchner aus Steinach (Tirol) erbaut. Spieltraktur und Registertraktur mechanisch.
I.Hauptwerk: Prinzipal 8´ Rohrgedeckt 8´ Spitzgambe 8´ Oktav 4´ Nachthorn 4´ Superoktav 2´ Cornet III Mixtur IV
II. Rückpositiv: Coppel 8´ Prästant 4´ Rohrflöte 4´ Gemshorn 2´ Larigot 1 1/3´ Scharff III 2´ Krummhorn 8´ Tremulant
Klicken Sie auf das Spieltischbild und gelangen SIe auf die Seiten der Werkstatt Eisenbarth
Neuer Spieltisch der Kufsteiner Heldenorgel
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Ein besonderes Erlebnis war das Konzert von Frau Prof. Hedwig Bilgram an der Dreifaltigkeitsorgel der Abtei Schweiklberg am 11. September.
Ein Klick auf das Bild und Sie kommen zu den Seiten der Werkstatt Klais
Vorbericht von der Seite der Abtei
Hedwig Bilgram, die Grand Dame der Orgel konzertiert an der Dreifaltigkeitsorgel unserer Abtei
Ein ganz besonderer Kunstgenuss erwartet am 11. September um 16:00 Uhr die Besucher des Orgelkonzertes in unserer Abteikirche. Mit Frau Professor Hedwig Bilgram musiziert die Grand Dame der Orgel in unserem Gotteshaus. Mit einer bunten Palette an Orgelmusik durch viele Jahrhunderte werden unter den Händen und Füßen von Hedwig Bilgram die Stimmen der Dreifaltigkeitsorgel ihre Pracht entfalten.
Schon im Jahr 1956 gewann Hedwig Bilgram den ersten Preis im Fach Orgel beim Wettbewerb der deutschen Hochschulen, 1959 belegte sie den ersten Preis bei Internationalen Musikwettbewerb der ARD. Als Organistin und Cembalistin ist ihr Name eng verbunden mit ihrem ehemaligen Lehrer Karl Richter und dem Münchner Bachchor und Bachorchester. Als Mitglied dieses Ensembles brachte sie die Musik Johann Sebastian Bachs in alle Welt, auf alle Kontinente und baute so mit am internationalen Erfolg Deutscher Bachpflege dieser Zeit.
Als Orgel- und Cembalosolistin konzertierte Hedwig Bilgram mit einer Vielzahl weltbekannter Dirigenten u.a. mit Leonhard Bernstein und Herbert von Karajan. Nicht ohne Erwähnung darf natürlich die legendäre, über fünfunddreißig Jahre andauernde künstlerische Zusammenarbeit mit dem Trompeter Maurice André bleiben. Das Duo Bilgram / André füllte Kirchen, Kathedralen und Konzerthäuser in aller Welt mit ihrem beispiellosen „Sound“. Zu solchen Konzerten wurde regelrecht gepilgert. In den Jahren 1962 bis 1998 lehrte Hedwig Bilgram als ordentliche Professorin an der Hochschule für Musik und Theater München.
Eine Vielzahl heute erfolgreicher Organistinnen / Organisten, Cembalistinnen / Cembalisten erhielten ihr Rüstzeug durch die Pädagogin Hedwig Bilgram. Selbstredend war und ist Hedwig Bilgram mit ihren Interpretationen auf unzähligen Tonträgern präsent. Eine Auflistung würde den Rahmen sprengen; aber Kenner und Fans wissen ohnehin wo sie suchen müssen und dann auch fündig werden. Wir freuen uns schon heute auf das Konzert mit Frau Professor Hedwig Bilgram an unserer Königin der Instrumente.
Nachbericht von der Seite der Abtei
Spätsommerliche Orgelmusik
Das Spätsommerwetter am vergangenen Sonntag, bildete den glänzenden Rahmen für das Orgelkonzert in unserer Abteikirche und an unserer Dreifaltigkeitsorgel. Mit Prof. Hedwig Bilgram aus München konzertierte die Grand Dame der Deutschen Orgelwelt, hier bei uns auf dem Schweiklberg.
Für die emeritierte Professorin der Münchner Musikhochschule war es die erste Begegnung mit unserem Instrument. Hedwig Bilgram nahm sich viel Zeit für die Vorbereitung ihres Konzertes und konnte dadurch die Klais-Orgel unserer Abteikirche wirklich in all ihren Klangfacetten kennenlernen. Und das zahlte sich mehr als überreich aus. Den knapp siebzig Konzertbesuchern bot Frau Bilgram einen bunten „Blumenstrauß“ durch die Orgelliteratur des siebzehnten, achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts.
Hedwig Bilgram zeigte ihre Meisterschaft aber nicht nur durch ihre Spiel, ihre Technik, nein, auch die ihr eigene Meisterhaftigkeit der Registrierkunst spielte sie voll aus. Von feinsten Pianissimo einzelner lyrischer Registerkombinationen unsere Orgel, bis hin zum Tutti, mit fast allen Registern der Dreifaltigkeitsorgel konnten die Konzertbesucher erleben wie Kirchenraum und Orgelmusik zu einer Einheit verschmolzen.
So waren die Werke der Komponisten Carlmann Kolb, Johann Sebastian Bach, Johann Pachelbel, Dietrich Buxtehude, Johann Ludwig Krebs und Felix Mendelssohn-Bartholdys ein Ohrenschmaus der von den Zuhörern am Ende des Konzertes mit großem Applaus bedacht wurde. Das ganze Orgelkonzert war eine einzige wunderbare Musik für Gott und die Menschen. Schade für die, die nicht dabei waren.
Die Grand Dame der Orgel
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Der Höhepunkt dieses Spaätsommers war ohne Zweifel die Weihe der neuen Domorgel in der Kathedrale zu Speyer.
Am 18. September wurde das Instrument durch den Speyerer Bischof Dr.Karl-Heinz Wiesemann geweiht und seiner kirchenmusikalischen Bestimmung übergeben
Details finden Sie auf den Seiten der Werkstatt Orgelbau Seifert. Klicken Sie auf das Bild
Die neue Königin der Instrumente im Dom zu Speyer.
Bischof Wiesemann weiht das neue Instrument. Auch hier lohnt ein Klick auf das Bild. Er führt zu den Seiten der Dommusik.
Der Dom war bis auf den letzten Platz gefüllt.
Der Bischof lauscht der ersten Orgelmusik nach der Weihe. Klicken Sie hier und Sie gelangen zur Predikt des Bischofs zur Orgelweihe.
Aus urheberrechtlichen Gründen ist es mir nicht möglich hier die Programmhefte zur Pontifikalvesper und der Konzerte zur Weihe einzustellen. Bei Interesse wende man sich an die Pressestelle des Bistums Speyer.
Aber auf die Subskription für das Festbuch "DIE ORGELN IM KAISERDOM ZU SPEYER" und die zwei noch vor Jahresende erscheinenden Compact Discs darf ich hinweisen. Bei Interesse klicken Sie hier.
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Madonna im Dom zu Speyer
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